2. Oenologisches Symposium in Österreich

 

Veröffentlicht am 24.08.2011 | Zeichenzahl 2.603

 

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstaltete BEGEROW in diesem Jahr gleich zwei Oenologische Symposien in Österreich. Dr. Ilona Schneider und Florian Freytag (beide BEGEROW) konnten in Auersthal (17.8.) und in Ehrenhausen (18.8.) insgesamt mehr als 130 Gäste begrüßen und das trotz Außentemperaturen, die eher ins Schwimmbad lockten.

 

Zu Beginn gab Dr. Christian von Wallbrunn (Wissenschaftlicher Rat) von der FA Geisenheim Einblicke in die Forschungsarbeit rund um das Thema Spontangärung. Er stellte die Möglichkeiten der Spontangärung die in der Weinbereitung angewendet werden vor. Als Fazit blieb, dass die Spontangärung ein unsicheres Verfahren hinsichtlich der Steuerung und der Mikroflora ist. Einflussfaktoren wie Zeit und Mostzusammensetzung (Säureverhältnis, SO2) haben einen gravierenden Einfluss auf den Verlauf der Spontangärung.

 

Danach referierte Dipl.-Ing. (FH) Johannes Burkert von der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim über Rosé-Weinstile und deren unterschiedliche Ausbaumöglichkeiten. Unter dem Motto „Das Auge trinkt mit“ oder „Think Pink“ waren Schwerpunkte des Vortrages Tipps für die alkoholische Gärung und den weiteren Ausbau.

 

Dipl.-Ing. (FH) Achim Rosch von der DLR Steillagenzentrum Bernkastel-Kues führte das Auditorium hin zu einer regen Diskussion über die Thematik Eiweißstabilisierung im Most und Wein. Fragen wie „Was sind trübungsrelevante Eiweißstoffe“, „Welches Bentonit kann für welchen Zweck verwendet werden“ und „Welcher Zugabezeitpunkt ist der Richtige?“ waren die zu klärenden Fragen.

 

Nach der Pause wurde von Dipl.-Ing. Dr. Hofrat Dr. Eder, stellv. Direktor von der HBLA und Bundesanstalt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, die aktuellen Reifeparameter von österreichischen Rebsorten und deren Konsequenzen für die Verarbeitung vorgestellt. Neben Maische- und Mostkühlung wurden die Themen Mostsäuerung, Anreicherung, Alkoholreduzierung und Weinsteinstabilisierung eingehend besprochen. 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es die obligatorischen Herbstempfehlungen für den Weinherbst 2011 von Dr. Ilona Schneider, BEGEROW, Langenlonsheim. Sie erläuterte die Anwendung von Trockenreinzuchthefen, deren Reaktivierung und die richtige Wahl der Hefenährstoffe. Zudem gab Sie wertvolle Tipps für die Verarbeitung von botrytisfaulem und oidium belastetem Lesegut.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den regen Austausch der Teilnehmer untereinander und man war sich einig, dass BEGEROW einmal mehr eine gelungene und hilfreiche Fachveranstaltung für Winzer auf die Beine gestellt hat.

 

Über BEGEROW

BEGEROW ist ein führender Systemanbieter für anspruchsvolle Lösungen in der Flüssigkeitsfiltration. Mit rund 250 Mitarbeitern weltweit und Hauptsitz in Langenlonsheim entwickelt und produziert BEGEROW technologisch innovative Filtermedien und Filtrationsanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie sowie die Branchen Chemie, Pharma und Industrie.

 

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