Italien – Nicht alle sind schwarze Schafe
Piero Antinori ist an die Öffentlichkeit getreten und erklärte, dass die beschlagnahmten 120.000 Flaschen des 2003er Brunello di Montalcino ohne Beanstandungen von den italienischen Behörden freigegeben wurden.
Untersuchungen haben ergeben, dass das Produkt zu 100% aus Sangiovese bestehe. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, auf drei ha anstatt Sangiovese die Rebsorte Petit Verdot angebaut zu haben. Diese falsche Klassifizierung beruhte auf einem technischen Fehler und nachdem die Richtigstellung durch amtliche Stellen bestätigt wurde, ist bereits die Hälfte des 2003er Jahrgangs verkauft worden.
Eine Lösung für den US-Importstopp von Brunello di Montalcino ist ebenfalls gefunden. Wenn der Produzent ein „certificatione statale“, eine Art staatliches Echtheitszertifikat für die entsprechende Weinpartie vorweisen kann, kann ein Import von Brunello di Montalcino in die USA erfolgen. Leider ist aber noch keine Festlegung einer staatlichen Behörde oder eines Labors erfolgt, welche die entsprechenden Zertifikate ausstellen sollten.